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Pause unter Fliegenpilzen / Der Fliegenpilz (308)

„Die Schwelle zum Haus ist auch heute noch ein besonderer Ort. Nicht ohne tieferen Sinn trägt der Bräutigam die Braut über die Schwelle. Sie soll beim Eintreten unter keinen Umständen stolpern, was im Volksglauben als böses Omen angesehen wurde. Die Schwelle gilt als Grenze zwischen dem eigenen Heim und der Welt draußen und soll böse Geister vom Haus, von der Wohnung, von den Bewohnern fernhalten. Fußmatten mit glückbringenden Fliegenpilzen sind dementsprechend die passende Ausstattung vor einer Türschwelle. Nach einem anstrengenden Einkauf ruhen sich Tanja und Florian auf der Schwelle zu einem Wohnraumgeschäft in der Bergerstraße in Frankfurt am Main etwas aus, wohl behütet von einem freundlichen Zwerg mit Fliegenpilzmütze und vielen Fliegenpilzen.“

(Foto & Text: Wolfgang Bauer)

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